
Weifenbach Tour
neu!
Koordinaten des Wanderstartpunktes:
50.947840, 8.513012
Anreise mit Bus: Biedenkopf - Weifenbach

Willkommen im Wanderidyll
Herrlich idyllisch liegt Weifenbach zwischen kleineren Gebirgsketten
in einem romantischen Tal. Unser Rundweg umrundet das
Dorf an den gemütlichsten Stellen, stets mit einem verträumten
Blick auf den Ort und doch im erfrischendsten Korsett der Natur.
Die Weifenbach Tour bei Outdooractive, Komoot und als GPX Daten:

Expertenvideos zur
Weifenbacher Tour
Schutzhütte
Ort für Feierlichkeiten in schöner Natur
Hallo liebe Wandergemeinschaft,
ich bin Laura Immel und Ihr befindet euch hier an der Schutzhütte „Schöne Aussicht“. In direkter Nachbarschaft seht ihr den Hochbehälter von Weifenbach, der in den Jahren 1970/71 von der damals noch selbständigen Gemeinde Weifenbach gebaut wurde
Die Schutzhütte wurde im Jahr 1975 von 3 Vereinen, dem Verkehrs und Verschönerungsverein der Freiwilligen Feuerwehr und dem Männergesangverein gemeinsam errichtet. Aus diesen drei Vereinen bildete sich später die Schutzhüttengemeinschaft, die die Hütte bis heute, betreibt und unterhält.
Seit dem Bau in 1975 ist die Hütte zu einem der zentralen Punkte für Feste und Feierlichkeiten in Weifenbach geworden.
Im September 1981 wurde die Hütte an das örtliche Stromnetz angeschlossen.
Ein fester Wasseranschluss war jedoch nicht vorhanden und es sollte noch fast zwei Jahrzehnte bis zum Jahr 2002 dauern, bis die Hütte auch endlich einen Wasseranschluss bekam.
Im Oktober 2002 wurde die Hütte dann auch an den Abwasserkanal angeschlossen Ca. 350 m Kanalrohr wurden in Eigenleistung verlegt, um an das im Ort vorhandene Kanalnetz anschließen zu können. Hierbei wurden die Vereine maßgeblich mit Baumaschinen und Material vom ehemaligen Weifenbacher Heini Briel unterstützt.
In einem zweiten Bauabschnitt im Jahre 2004 wurde ein kompletter Toilettentakt an die Hütte angebaut. Bis dahin waren die Toiletten in einem separaten Häuschen im nahen Wald untergebracht.
Im Jahre 2014 erfolgte schließlich die bis dato letzte Erweiterung der Hütte, bei der die Küche nochmals deutlich vergrößert wurde.
Die Hütte bietet Platz für ca. 80 bis 100 Personen und kann auch gemietet werden. Nähere Infos findet ihr unter www.weifenbach.de
Und nun viel Spaß bei der weiteren Tour.
Tretbecken am Affeler
Wasserentspannung im Grünen
Servus,
ich bin Niko Dreher. Wir befinden uns hier am Verbindungsweg zwischen Weifenbach und Lindenhof. Am höchsten Punkt des Verbindungswegs befindet sich das Lausfeld, das gleichzeitig auch Grenze zwischen den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Waldeck Frankenberg ist.
Der Verbindungsweg wurde in den Jahren 1966-1967 asphaltiert und ordentlich hergerichtet. Ein Teil des beim Straßenbau angefallenen Erdaushubes wurden vom Weifenbacher Verkehrs und Verschönerungsvereins genutzt um in Eigenleistung unterhalb der Straße einen Rastplatz für Spaziergänger und Wanderer anzulegen
In vielen freiwilligen Arbeitsstunden wurde von 1966 – 1968 der Platz eingeebnet, als Regenschutz ein hölzerner Unterstand, und ein Wasserbecken errichtet.
In Weifenbach selbst ist der Platz rund um das Tretbecken auch als “Pilz“ bekannt. Dies lässt sich auf die Pilzartig angelegte Dachform der Sitzgelegenheit auf diesem Platz zurückführen.
Die Fichtenpflanzen für die ringsum stehende Hecke waren ebenfalls Reste die beim Bau der Straße angefallen waren.
Das Wasserbecken wird durch den Weidenbach mit frischem Wasser gespeist. Lediglich in den Wintermonaten wird auf das Befüllen des Tretbeckens verzichtet.
Die idyllisch gelegene Anlage bietet eine tolle Möglichkeit für eine Rast entlang des Rundwegs um Weifenbach, oder lädt zum “Kneipen“ ein.
Köppel
Wissenswertes zum Weifenbacher Idyll
Hallo liebe Wanderer! Von hier aus habt ihr einen wunderbaren Ausblick auf Weifenbach. Der Ort wurde im Jahre 1262 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und feierte im Jahre 2012 sein 750-jähriges Jubiläum.
Weifenbach ist bekannt als Kegler und Musikantendorf. In der Vergangenheit gab es hier zahlreiche Kegelclubs und mehrere Musikkapellen, was für einen Ort mit nur knapp 600 Einwohnern eher selten ist. Von den Musikkapellen existieren heute nur noch die Weifenbacher Musikanten die weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt und beliebt sind.
Das Dorfwappen, dass im Oktober 1959 offiziell genehmigt wurde, symbolisiert auch den Ortsnamen: „In Gold eine blaue Wellendeichsel zwischen drei roten Garnrädern mit schwarzen Speichen“.
Auf dem Wappenbild erkennt man eine gegabelte blaue Wellendeichsel, die den Zusammenfluss zweier Bäche darstellt. Hier vereinen sich im Ort der Weidenbach und der Weifenbach zum Weifenbach. Dieser gab dem Ort seinen Namen.
Neben der Deichsel werden drei Räder von Garnwinden dargestellt. Diese sogenannten Haspeln, die früher auch „Weife“ genannt wurden, sind in Vergangenheit zur Garnherstellung verwendet worden. Mit dem Namen „Weife“ besteht ein weiterer Bezug zum Orts bzw. Bachnamen
Ich wünsche Euch viel Spaß bei der weiteren Wanderung und begrüße euch in unserem schönen Ort.
Streuobstwiese
Im Einklang mit der Natur leben und wirtschaften
Herzlich Willkommen in und um Bellingshausen, Bellingshausen liegt in der Gemarkung Wallau, wird jedoch rein gefühlsmäßig schon immer von Weifenbach in Besitz genommen. Bellingshausen und seine alten Bäume sind das Eingangstor zu unserem Ort. Von wo aus man durch einen grünen Korridor noch ein paar Meter weiter fährt, bis sich unser schönes Tal dem Blick des Heimkehrenden oder des Besuchers öffnet.
Bellingshausen wurde 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Den Flurnamen nach bestand der Ort aus 3 Höfen. Zu dem Hofgut Bellingshausen gehörte auch eine Mühle. Hiervon ist heute nur noch der alte Mühlenteich ersichtlich – der Bellingshäuser Weiher. Aus Sicherheitsgründen wurde das letzte Gebäude Mitte der 70er Jahre abgerissen.
Das war eine kurze Reise durch die Vergangenheit der Örtlichkeiten. Nun möchte ich mich gerne erstmal vorstellen. Mein Name ist Björn Gillat. Ich wohne in Weifenbach und habe in 2024 die Flächen rund um die alten Steuobstwiesen übernommen, nachdem der Wanderschäfer die Beweidung auf den Flächen eingestellt hat.
Um die Streuobstwiesen mit ihren 120 Apfelbäumen nutzbar machen zu können, wurde im Winter 2024 die Fläche geöffnet, d.h. Büsche von den Streuobstwiesen entfernt, die Obstbäume freigeschnitten und die Fläche für die Beweidung mit meinen Rindern vorbereitet.
Die Erhaltung und Pflege der Streuobstwiesen betreue ich zusammen mit dem Steuobst-Pädagogen Thomas Manke, der für den Schnitt, die Pflege und die fachgerechte Sanierung der alten Steuobstbäume zuständig ist. Während ich mit meinen Rindern die Wiesenfläche beweide.
Das Projekt wird vom Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seinem Fachbereich „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ über das HALM-Programm des Landes Hessens gefördert.
Die Bäume wurden in den 50er Jahren von der Familie Freiherr von Breidenbach zu Breidenstein angelegt. Es ist einer der größten zusammenhängenden Flächen dieser Art im Hinterland.
Streuobstwiesen sind einer der artenreichsten Lebensräume der von Menschen geprägten Landschaft und beherbergen eine Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten.
Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Genießt die Natur und viel Spaß auf dem weiteren Wege!
Horschd
Gelebte Gemeinschaft im Dorf
Hallo liebe Wanderinnen und Wanderer!
Mein Name ist Martin Benner. Wir befinden uns hier auf der Horschd. Hinter mir seht Ihr die Schutzhütte, die Anfang der 1960er Jahre vom Verkehrs- und Verschönerungsverein, errichtet wurde. Der Verein wurde in 1961 mit dem Ziel der Schaffung Pflege und Erhaltung von Einrichtungen zur Erholung und Tourismusförderung gegründet.
In den 50er Jahren keimten bescheidene Ansätze eines Tourismus in Weifenbach auf. Um unseren Gästen etwas bieten zu können, da es bis dahin in der Gemarkung weder Ruhebänke noch Schutzhütten zum Unterstellen gab, wurden rund um den Ort die ersten zehn Bänke aufgestellt.
Im Jahr 1963 wurde ein Zuschussantrag beim Land Hessen gestellt, der mit 3.000 D-Mark bewilligt wurde. Mit diesem Geld wurde dann unter anderem die hinter uns stehende Schutzhütte, sowie weitere Ruhebänke gebaut.
In den folgenden Jahren nahm der Tourismus in Weifenbach an Fahrt auf. Konnte man im Jahr 1963 bereits 1163 Übernachtungen verzeichnen stieg diese Zahl bis 1976 auf über 3600 Übernachtungen im Jahr. Heute begrüßen wir XXX Übernachtungen in unserem kleinen schönen Ort.
Von Wanderern und Spaziergängern wird die Hütte gerne als Unterkunft und Rastplatz genutzt.
Nach einer Pause hier, wünsche ich euch jetzt viel Spaß auf der weiteren Wanderung.


